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Madonna Music (CD) Album

£4.29

MusicMadonnaAlbumGenre: RockDescription: PRODUKTBESCHREIBUNGEN PRODUKTBESCHREIBUNGEN Music CD Maverick 47865-2 2000 11 Track Mit Ray Of Light betrat Madonna 1998 zum ersten Mal die Welt der elektronischen Musik. Auf Music setzt sie diese Entdeckungsreise nun konsequent und überzeugend fort. Im Gegensatz zum Vorgängeralbum das unter der Regie von William Orbit entstand arbeitete die Sängerin diesmal vor allem mit dem französischen Musiker DJ und Produzenten Mirwais zusammen der mit Production eine der aufregendsten und innovativsten Elektronik-Produktionen der letzten Jahre vorlegte. Eine gute Wahl denn mit seiner Hilfe schwingt sich Madonna der es in ihrer 20-jährigen Karriere immer wieder perfekt gelang neue im Mainstream-Bereich bis dahin unbekannte musikalische Einflüsse zu verarbeiten in bisher unbekannte Höhen auf. Aus den zehn Stücken ragen neben der ersten Single Music vor allem Nummern wie die einfühlsame Ballade Nobody's Perfect und der wunderbare mit zarten Folk-Einflüssen versehene Track Don't Tell Me heraus an dem auch Songwriter Joe Henry mitarbeitete. Zu den weiteren Höhepunkten zählen das mit einem hochintelligenten Text versehene Ballade What It Feels Like For A Girl und Paradise (Not For Me) der mit Abstand atemberaubendste Song des Albums. Eine mit geheimnisvollen flirrenden Vocoder- und Snythesizer-Sounds ummantelte Komposition die ohne jede Übertreibung zu den besten Songs ihrer Karriere gehört. Nicht unerwähnt bleiben sollen auch die beiden von William Orbit in bewährter Art und Weise in Szene gesetzten Kompositionen Runaway Lover und Amazing. Mit Music gelingt Madonna eines der aufregendsten Pop-Alben der letzten zehn Jahre. --Norbert Schiegl REZENSION Da ist sie wieder - Madonna die Königin des unauthentisch Authentischen. Nachdem dies einmal festgestellt ist kann man beruhigt aufatmen. Dann gibt es weder einen Anlass sich den Hasstiraden auf die postmoderne Verfügbarkeit von Ideen anzuschließen noch einen Grund Nostalgieschüben willenlos nachzugeben. Das erledigt schließlich das Feuilleton und für alle gilt: Wer zuerst lacht und überrascht ist hat verloren und muss zur Strafe eine Runde aussetzen. Come on! Sind das Unbehagen an der ironischen Brechung wie auch die große Nacherzählung ihrer wundersamen Wandlungen nicht ebenso absehbar wie Madonnas längst bewährte Vorgehensweise sich die Sounds des Hier und Jetzt einzuverleiben? Auch mit Music reagiert Madonna auf Umgebung und Zeit. Soweit normal wenn es nicht mit einer solchen Vehemenz geschehen würde. Da sind die massiven Soundeskapaden mit deren Hilfe der französische House-Produzente Mirwais dem Album die nötige Clubtauglichkeit verpasst (Music Impressive Instant). Kompromisslos lässt sich Madonna und ihre Stimme an diverse Effektgeräte anschließen auch auf die Gefahr hin gänzlich zu verschwinden. Denn nicht immer gelingt es Mirwais zwischen allen Verfremdungen auch ein Stück Seele leuchten zu lassen. Glücklicherweise beweisen Nobody's Perfect und Don't Tell dann doch noch das Gegenteil. Unerwartete auch I Deserve It. Mirwais nimmt sich dezent zurück und belässt dem Stück seinen bezaubernden Singer-Songwriter-Charme. Auch in dem Wissen dass es seit Live To Tell gerade die sanften Erinnerungs- und Bekenntnissongs sind denen Madonna die eindringlichen und betörenden Momente zu geben vermag. Birgit Schmitz Birgit Schmitz / Intro - Musik & so mehr unter www.intro.de -- INTROMehr

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